„Saint-Gobain hat angesichts der sehr ungünstigen Marktbedingungen beschlossen den Börsengang von Verallia zu verschieben.
Die Preisfestsetzung sollte am 21. Juni 2011 erfolgen, zwei Wochen nach der Eröffnung der Angebotsphase, die am 7. Juni begann.
Das Angebot erhielt starke Unterstützung durch institutionelle Investoren in Europa (vor allem in Frankreich) und Nordamerika sowie eine signifikante Nachfrage von Retail-Investoren.
Vor dem Hintergrund der aktuell an vielen Börsen herrschenden Unsicherheiten zur Finanzlage im EURO-Raum und daraus resultierenden Kursschwankungen ist die Compagnie Saint-Gobain zu dem Schluss gekommen, dass die Bedingungen für einen eindeutigen Erfolg des Börsengangs von Verallia derzeit nicht sichergestellt sind.
Die Aussicht für Verallia ist weiterhin günstig und das Unternehmen wird sein Wachstum und seine operative Exzellenz-Strategie fortsetzen, die auf einer soliden Finanzstruktur und einer starken Cash flow-Generierung basiert.
Diese Verschiebung ist nicht auf interne Faktoren zurückzuführen und der Börsengang soll daher nur für die Phase der externen Unsicherheiten verschoben werden.
Für die Saint-Gobain Oberland AG bedeutet die grundsätzlich positive Resonanz der institutionellen Investoren eine Bestätigung unserer Geschäftspolitik. Unabhängig vom weiterhin geplanten Börsengang werden wir weiter daran arbeiten, der bevorzugte Partner der anspruchsvollen Getränke- und Lebensmittelindustrie zu sein und zu bleiben.“
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