10.02.2012

Ad hoc-Mitteilung: Rückgang des Konzernergebnisses wegen Marktumfeld in Russland

Bad Wurzach, 10. Februar 2012 – Obwohl sämtliche Unternehmen im Oberland Konzern von den signifikant gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen betroffen waren, ist die wirtschaftliche Lage für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 regional differenziert zu sehen. In Deutschland profitierte das Unternehmen vom allgemeinen Wirtschaftsaufschwung und konnte mit erheblicher Anstrengung auf der Kostenseite sowie bei der Verkaufspreis-politik die erwarteten zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen. Ähnlich stellte sich die Lage in der Ukraine dar, in der vor allem ein positiver Trend gegenüber den Vorjahren die eigenen Anstrengungen belohnt. Als äußerst herausfordernd erwies sich dagegen das volatile Marktumfeld in Russland mit erheblichen Auswirkungen auf die Ertragslage, welche die Erwartungen nicht erfüllte.

 

Gemäß dem vom Vorstand aufgestellten, vom Aufsichtsrat jedoch noch nicht festgestellten Jahresabschluss, erhöhte sich der Konzernumsatz 2011 zwar leicht auf 512,0 Mio. Euro (2010: 489,2 Mio. Euro), das vorläufige Konzernergebnis hingegen liegt bei 19,2 Mio. Euro und damit deutlich unter dem Vorjahr mit 26,8 Mio. Euro sowie den prognostizierten Werten. Dieser Rückgang ist nur in sehr begrenztem Umfang der Saint-Gobain Oberland AG in Deutschland zuzurechnen.

Da der dividendenrelevante handelsrechtliche Jahresüberschuss der Saint-Gobain Oberland AG 2011 nicht durch einmalige Sondereffekte belastet wurde, konnte dieser im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Über die Höhe des Dividendenvorschlags wird in der Aufsichtsratssitzung am 20. März 2012 beschlossen.


 

 

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